Der Black Friday gehört heute zu den mit Spannung erwarteten Verkaufsereignissen des Jahres. Ein internationales Ereignis, das von Millionen von Verbrauchern verfolgt wird... dessen Ursprung jedoch oft so unklar ist wie eine Cloud 80VG in einem kleinen Raum.

Bei Sweetch lieben wir Transparenz (wie einen guten Behälter aus Pyrex), deshalb nehmen wir Sie mit auf eine Zeitreise, um zu entdecken, wie ein einfacher lokaler Ausdruck zu einem unverzichtbaren Bestandteil des globalen Handels geworden ist, auch in der Welt des Vapings.

EIN BEGRIFF, DER AUS DEM CHAOS ENTSTANDEN IST...

Entgegen der Vorstellung vieler stammt der Black Friday nicht aus einem ausgeklügelten Marketingplan eines „Coil Masters“, der die Weihnachtsverkäufe boosten sollte.

Nein, sein Ursprung geht auf die 1950er–60er Jahre in der Stadt Philadelphia zurück. Jedes Jahr, am Tag nach Thanksgiving, fand dort ein extrem beliebtes College-Football-Spiel statt: Army vs. Navy.

Das Ergebnis: riesige Menschenmengen, ein unkontrollierbarer Verkehr, überfüllte Straßen und ein Anstieg kleiner Ladendiebstähle.

Die völlig überforderten Polizisten tauften diesen Tag schließlich „Black Friday“, den „Schwarzen Freitag“. Nicht wegen Sonderangeboten, sondern weil sich ihr Tag so schnell verdüsterte wie eine durchgebrannte Coil.

Anekdote:

Die Händler, die von diesem schlechten Ruf nicht begeistert waren, versuchten in den 60er Jahren, den Tag in „Big Friday“ umzubenennen. Ein totaler Fehlschlag – wie ein falsch eingesetzter Akku: Er ist einfach nie angesprungen.

thanksgiving football

VOM URBANEN CHAOS ZU DEN „SCHWARZEN ZAHLEN“

In den 1980er Jahren kam es dann zu einer entscheidenden Wende. Die amerikanischen Händler akzeptierten schließlich den Namen „Black Friday“ ... und nutzten ihn vor allem zu ihrem Vorteil.

Damals erzielten viele von ihnen einen Großteil ihres Umsatzes zwischen Thanksgiving und Weihnachten. Also dachten sie sich einen positiveren Blickwinkel aus: Es ist der Moment, in dem ihre Konten von roten in schwarze Zahlen wechseln.

In der traditionellen Buchhaltung bedeutete eine rote Zahl, dass man im Minus war, während eine schwarze Zahl einen Gewinn anzeigte. Mehrere Händler haben daher den Ausdruck „Black Friday” aufgegriffen und ihn zu dem Tag gemacht, an dem die Konten dank des massiven Kaufansturms wieder schwarze Zahlen schreiben. 

Hier beginnt der Black Friday zu einem kommerziellen Ereignis zu werden, einem Tag mit Sonderangeboten, um die Weihnachtseinkaufssaison einzuläuten. Aber Vorsicht: Von spektakulären Rabatten kann keine Rede sein. Es handelte sich eher um die MTL-Version des Black Friday: diskret, sanft, moderat.

1990–2000: ES GEHT HEISS HER

Zwei Faktoren werden den Black Friday grundlegend verändern:

1. Die großen amerikanischen Handelsketten beginnen mitzuspielen

Sehr frühe Öffnungszeiten, einige Produkte, die man „unmöglich ignorieren kann“, XXL-Werbung...

Das Konzept erregt zunehmend Aufmerksamkeit, die Medien mischen sich ein, und der Tag wird von Jahr zu Jahr ein bisschen „verrückter”.

Hier entstehen die legendären Szenen mit nächtlichen Warteschlangen, Türen, die um 5 Uhr morgens geöffnet werden, und manchmal auch Ausschreitungen.

Black Friday promotion

2. Das Internet verändert alles

Seit den 2000er Jahren boomt der Online-Handel. Und damit geht der Black Friday in den Sub-Ohm-Modus über. Die Sonderangebote können früher beginnen, länger dauern und viel mehr Menschen erreichen, auch außerhalb der Vereinigten Staaten.

Die Schweiz stieg in den 2010er Jahren ein. Heute ist das Phänomen fest etabliert, und jeder kennt jemanden, der auf diese Zeit wartet, um einen größeren Kauf zu tätigen oder sich einfach zu einem günstigen Preis etwas zu gönnen.

online discounts sales

UND BEIM DAMPFEN?

Wie in vielen anderen Branchen hat sich der Black Friday als wichtiger Termin etabliert:

um neue E-Liquids zu entdecken,

um seine Ausrüstung zu erneuern oder zu verbessern,

um Marken, Geschmacksrichtungen oder Formate Pods zu testen, bei denen man gezögert hat, sie auszuprobieren.

Ein idealer jährlicher Termin, um sein Setup zu überprüfen... oder sich etwas zu gönnen, ohne das Budget zu sprengen. 


Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

Das Sweetch-Team